Alle Jahre wieder – als Mitglied des Schülerforschungscampus der Universität Stuttgart nahm das AEROSPACE LAB auch dieses Jahr wieder am Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart teil. Wohl platziert unter dem großen Baldachin und damit im angenehmen Schatten hatten sich die Lab´ler perfekt mit Postern und Hardware platziert.

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Und der Andrang war größer denn je zuvor. „Nach zwei Stunden hatten wir kein Informationsmaterials mehr“, sagte Angie Voggenreiter, die operative Leiterin des AEROSPACE LAB. „Und das Material für Experimente geht auch schon zur Neige“. Jugendliche aller Altersstufen interessierten sich für die Experimente oder ließen sich zum Basteln von Raketen und Flugzeugen einladen. Eltern schauten ehrfürchtig über die Schultern der Kids, die ihre Roboter am Laptop programmierten.

Tag der Wissenschaft

Trotz der Wärme waren alle gut gelaunt und begeistert bei der Sache. „Das ist klasse, was ihr da macht. Kann man das bei uns in Heilbronn nicht auch aufbauen?“, fragte der Vater eines interessierten Schülers und holte sich einige Tipps. Dass die Lab´ler bei solchen Events immer routinierter und professioneller werden, sah man auch am Abend beim Abbau: in weniger als einer viertel Stunde war alles verpackt. „Jetzt geht´s auf den Abi-Ball“, winkten uns einige der Schülerinnen und Schüler zu. Keine schlechte Alternative, den Abend ausklingen zu lassen. Beim Beladen des Autos kam Tycho Bormancz mit einem weinenden Mädchen um die Ecke. „Sie hat ihre Papierrakete verloren“, sagte er. Nach ein wenig Suchen ward ein letztes Exemplar gefunden, das Tycho dem strahlenden Mädchen in die Hand drückte. Und dieser Abend war gerettet – und vielleicht ein kleiner Baustein für eine zukünftige Nachwuchswissenschaftlerin gelegt.

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