KUKA, größter Deutscher Hersteller von Industrierobotern, gab den Anlass. „Macht doch mal ein Robotik-Projekt mit unserem Standort Augsburg“, schlug Stefan Bayer, Leiter der Sparte Luftfahrt von KUKA Systems vor einiger Zeit vor. „Eure LAB-Kids lernen dann neben der Technik auch gleich, was es heißt, über Entfernungen zusammenzuarbeiten. Gesagt, getan. Eine kooperierende Schule war sogleich aufgetan. „Natürlich machen wir da mit“, sagte Schuldirektor Schwertschlager, und Uli Munz, Betreuer der Robotik-Gruppe, hatte auch gleich die richtige Projektidee. Ein automatisches Fahrzeug, das einem anderen folgen kann und sogar automatisch überholen kann soll es werden.


Nach längerer Vorbereitungszeit trafen sich am Montag den 16.7.2012 die Projektteilnehmer in Augsburg im Gymnasium bei St. Anna. Nach einem Vortrag zur Firma KUKA und zur Bedeutung der Robotik durch Markus Meier, stellte Prof. Heinz Voggenreiter kurz das AEROSPACE LAB und seine Grundgedanken vor. Als Uli Munz dann die Details des Kooperationsprojektes und die einzelnen Teammitglieder und ihre Zuständigkeiten innerhalb des Projektes vorstellte, entstand  sofort eine lebhafte Diskussion um Sensoren, Programmierung in „C“ und wie man es besser machen könnte, als das, was es heute schon gibt. „So wie das aussieht, wird das eine erfolgreiche Kooperation“, resümierte Renate Weggel, Leiterin der Augsburger Projektgruppe mit einem Blick auf die lebhafte Diskussion. Nach einem gemeinsamen Foto ging es dann zu KUKA, wo sich die Schülerinnen und Schüler erst einmal bei einem ausgiebigen Mittagessen stärken konnten, bevor sie dann geführt durch Stefan Bayer und Markus Meier eine hochspannende Führung durch die Firma KUKA erleben durften. Der Höhepunkt war jedoch, als die Kids selbst einen kleinen Leichtbauroboter mit den Händen bewegen durften. Die Begeisterung der Jugendlichen konnte man an ihren strahlenden Augen sehen. „Die Kooperation über diese Entfernung wird eine ganz neue und wichtige Erfahrung für unsere Jugendlichen“, sagte Angie Voggenreiter, operative Leiterin des AEROSPACE LAB.
„Dafür danken wir der Firma KUKA, insbesondere Herrn Bayer, für die tolle Idee und die Unterstützung“. Bepackt mit einem tollen Roboter in Kleinausführung machte sich das Herrenberger Team auf die Rückreise. Im neuen Schuljahr ist der Gegenbesuch der Augsburger in Herrenberg geplant. Herr Bayer und Herr Meier werden aufmerksam das Fortschreiten des Projektes verfolgen und freuen sich schon heute auf die ersten Ergebnispräsentationen der Jugendlichen.